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Bundesweiter Probealarm


Siehe Geschichte der Sirenensignale und deren Bedeutung

Zur Überprüfung von Sirenen empfiehlt sich die regelmäßige Überprüfung mit der Gabe von einem Signal, das nicht mit einem scharfen, d.h. ernsten Alarm verwechselt werden kann. Dies nennt man Probealarm.

Zu Zeiten des Warndienstes wurde durch diesen das westdeutsche Sirenennetz halbjährlich getestet. Dazu erfolgte an einem vorher in der Presse bekanntgegebenen Vormittag eine Folge von Alarmen direkt hintereinander nach diesem Schema:

durch die Entwarnung davor und danach wurde verdeutlicht daß es sich nur um Überprüfungen handelt.

Hochleistungssirenen wurden davon teilweise ausgenommen und auf andere Art und Weise „schallgedämpft“ erprobt.

Nach der politischen Wende in Deutschland wurde mit der Abschaffung des Warndienstes auch der Probealarm nicht mehr bundesweit durchgeführt. Heute werden in Regionen, wo die Sirenen noch von der Kommune oder Stadt zu Feuerwehrzwecken oder Bevölkerungswarnung verwendet werden regionale Probealarme durchgeführt.

Beispiele:

  • Kreisstadt Neunkirchen/Saar: 15s Dauerton Samstagmittag ca. 12 Uhr
  • Universitätsstadt Darmstadt: Quartalsweise Erprobung der Hochleistungssirenen am 1. Mittwoch um 10 Uhr.
  • Bayernweiter Probealarm der Warnung der Bevölkerung (nur teilnehmende Gemeinden), je ein Mittwoch im April und Oktober um 11 Uhr.