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Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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sirenen:elektromechanisch:ds977 [2018/11/16 12:24]
haumeifranzp [Technik]
sirenen:elektromechanisch:ds977 [2018/11/19 08:02] (aktuell)
haumeifranzp [Technik]
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 ===== Technik ===== ===== Technik =====
  
-Es handelt sich um eine Hochtonsirene mit 3,5 kW Motorleistung,​ 8 Ports und einer Tonfrequenz von 384 Hz bei einer Nenndrehzahl von 2880 U/min. Charakteristisch ist das wuchtige Erscheinungsbild mit den kleinen Schallleitstegen am Stator. Auffällig sind auch die 8 Ansaugöffnungen an der Statorunterseite,​ welche im Originalzustand mit 4, zur Statoraußenseite hin größer werdenden, Ringen gesichert sind. Oft kommt auch noch ein Vogelschutznetz hinzu. Charakteristisch ist das wuchtige Erscheinungsbild mit den kleinen Schallleitstegen am Stator. Auffällig sind auch die 8 Ansaugöffnungen an der Statorunterseite,​ welche im Originalzustand mit 4, zur Statoraußenseite hin größer werdenden, Ringen gesichert sind. Oft kommt auch noch ein Vogelschutznetz hinzu. ​+Es handelt sich um eine Hochtonsirene mit 3,5 kW Motorleistung,​ 8 Ports und einer Tonfrequenz von 384 Hz bei einer Nenndrehzahl von 2880 U/min. Charakteristisch ist das wuchtige Erscheinungsbild mit den kleinen Schallleitstegen am Stator. Auffällig sind auch die 8 Ansaugöffnungen an der Statorunterseite,​ welche im Originalzustand mit 4, zur Statoraußenseite hin größer werdenden, Ringen gesichert sind. Oft kommt auch noch ein Vogelschutznetz hinzu.
 Nach bisherigen Erkenntnissen kann die DS977 als leicht vereinfachte „Weiterentwicklung“ der S385 bezeichnet werden. Die Umbenennung ergab sich vermutlich durch den Wechsel der Produktion vom Elektromotorenwerk Thurm nach Grünhain. Das Druckdatum eines Prospektes lässt eine(n) Produktionsbeginn/​Produktionsverlagerung im Jahr 1968 vermuten. ​ Im Gegensatz zur „alten“ S385 (1958(?​)-spätestens Anfang 1962) werden die Lager nicht durch massive, auf der Motorwelle montierte, gedrehte Anlaufscheiben geschützt, sondern lediglich durch einfache, im Fuß bzw. Stator eingepresste Blechdeckel. Weiterhin gibt es sie als Ausführung mit Aluminiumwicklung,​ auf dem Typenschild weist in diesem Fall ein kleines „a“ nach dem „DS977“ darauf hin. Dazu kommt als äußeres Merkmal der am Motorgehäuse angegossene Klemmkasten mit Kabeleinführung nach rechts zeigend und Blechdeckel,​ welcher von 4 Schrauben gehalten wird, analog der „neuen“ S385 (1962-1967(?​)). Als Hauptunterscheidungsmerkmal kommt der Fuß ins Spiel. Im Gegensatz zur S385 ist er hinter dem Befestigungsring als Kegelstumpf ausgebildet,​ er verjüngt sich schräg nach oben. Auf dem Befestigungsring sind noch „DP“ als Eigentumsmerkmal der deutschen Post und ein Richtungspfeil eingegossen. Nach bisherigen Erkenntnissen kann die DS977 als leicht vereinfachte „Weiterentwicklung“ der S385 bezeichnet werden. Die Umbenennung ergab sich vermutlich durch den Wechsel der Produktion vom Elektromotorenwerk Thurm nach Grünhain. Das Druckdatum eines Prospektes lässt eine(n) Produktionsbeginn/​Produktionsverlagerung im Jahr 1968 vermuten. ​ Im Gegensatz zur „alten“ S385 (1958(?​)-spätestens Anfang 1962) werden die Lager nicht durch massive, auf der Motorwelle montierte, gedrehte Anlaufscheiben geschützt, sondern lediglich durch einfache, im Fuß bzw. Stator eingepresste Blechdeckel. Weiterhin gibt es sie als Ausführung mit Aluminiumwicklung,​ auf dem Typenschild weist in diesem Fall ein kleines „a“ nach dem „DS977“ darauf hin. Dazu kommt als äußeres Merkmal der am Motorgehäuse angegossene Klemmkasten mit Kabeleinführung nach rechts zeigend und Blechdeckel,​ welcher von 4 Schrauben gehalten wird, analog der „neuen“ S385 (1962-1967(?​)). Als Hauptunterscheidungsmerkmal kommt der Fuß ins Spiel. Im Gegensatz zur S385 ist er hinter dem Befestigungsring als Kegelstumpf ausgebildet,​ er verjüngt sich schräg nach oben. Auf dem Befestigungsring sind noch „DP“ als Eigentumsmerkmal der deutschen Post und ein Richtungspfeil eingegossen.
- Für unterschiedliche Einsatzbedingungen gibt es 3 bekannte Dachbauformen,​ am häufigsten sind ein großes und ein kleines Dach aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK). Selten(er) ist ein sogenanntes „Allwetterdach“,​ ein kleines Dach mit 2 Schallleitringen. Das große GfK-Dach hat einen Durchmesser von 1,16 m und eine Mittenhöhe von ca. 30 cm. Es sorgt für eine Schalleitung nach unten. Im Gegensatz dazu endet das kleine Dach knapp über der Statoraußenseite. Dies soll der Reichweiteerhöhung und damit in „grenzwertigen“ Orten der Einsparung einer 2. Sirene dienen. Geht man nach den bekannten Typenschildern,​ wurde die DS977 standardmäßig mit dem großen GfK-Dach ausgeliefert,​ das ergibt der Hinweis „P“ für „Plastedach“ nach den „a“. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie mit allen Dachformen anzutreffen ist.+Für unterschiedliche Einsatzbedingungen gibt es 3 bekannte Dachbauformen,​ am häufigsten sind ein großes und ein kleines Dach aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK). Selten(er) ist ein sogenanntes „Allwetterdach“,​ ein kleines Dach mit 2 Schallleitringen. Das große GfK-Dach hat einen Durchmesser von 1,16 m und eine Mittenhöhe von ca. 30 cm. Es sorgt für eine Schalleitung nach unten. Im Gegensatz dazu endet das kleine Dach knapp über der Statoraußenseite. Dies soll der Reichweiteerhöhung und damit in „grenzwertigen“ Orten der Einsparung einer 2. Sirene dienen. Geht man nach den bekannten Typenschildern,​ wurde die DS977 standardmäßig mit dem großen GfK-Dach ausgeliefert,​ das ergibt der Hinweis „P“ für „Plastedach“ nach den „a“. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie mit allen Dachformen anzutreffen ist.
 Die Aufstellung erfolgte analog der E57  meistens auf (Haus-)Dächern mittels Rohrmast und speziellem Mastkopf oder auf 4-Bein-Ständern. In neuerer Zeit werden sie aber auch auf Hochmasten unter Verwendung des E57-Mastkopfes montiert. Die Aufstellung erfolgte analog der E57  meistens auf (Haus-)Dächern mittels Rohrmast und speziellem Mastkopf oder auf 4-Bein-Ständern. In neuerer Zeit werden sie aber auch auf Hochmasten unter Verwendung des E57-Mastkopfes montiert.