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| Technische Daten | |
| Hersteller: | Rickmers Werft |
| Herstelljahre: | 1965 |
| Fabriknummern: | 17/65 - 21/65 |
| Masttypen: | Rohrmast (20m) |
Siehe auch: Hochleistungssirene
Im Jahre 1965 brachte die Rickmers Werft eine eigene Hochleistungssirene auf den Markt. Es wurden noch in diesem Jahr fünf solcher Anlagen gebaut, die allerdings erst bis 1967 alle aufgestellt wurden. So schnell wie der eigentliche Schiffsbauer auftauchte, so schnell verschwand er auch wieder von der Bildfläche. Bis heute konnte nicht geklärt werden, wie dieses Intermezzo der Rickmers Werft zustande kam.
Inhaltsverzeichnis |
Varianten
Von der Rohrturmanlage gab es keine unterschiedlichen Varianten.
Sirenenkopf
Der Sirenenkopf ähnelte dem der F71 von Hörmann. Er beherbergte ebenfalls vier Exponentialtrichter und der Zugang zum Motor erfolgte über eine Abdeckung auf dem Sirenenkopf. Auch ein Geländer war wie bei der F71 vorhanden.
Es hielt sich lange Zeit das Gerücht, dass der Sirenenkopf der Rohrturmanlage mit Beton ausgegossen sei. Diese Behauptung konnte aber widerlegt werden.
Aufstellung
Rohrmast
Das grundsätzliche Design der Rohrturmanlage richtete sich nach der Anlage 2 von Pintsch Bamag. So wurde auch hier eine untrennbare Einheit zwischen Sirenenkopf, Rohrturm und Mastfuß bzw. Maschinenraum geschaffen. Der Rohrturm war ebenfalls 20 Meter und Abluft, Zuluft und Auspuff wurden ebenfalls durch den Mastfuß nach außen geführt.
Gebäudemontage
Eine Gebäudemontage war sicherlich auch bei der Rohrturmanlage möglich. Allerdings wurde dies weder in den Unterlagen erwähnt, noch gab es tatsächlich Gebäudemontagen.
Maschinenanlage
Die Maschinenanlage der Hochleistungssirene war ebenerdig in einem Maschinenraum installiert, der im Mastfuß seinen Platz fand. Hier konnte man durch einen großen Zugang direkt am Diesel-/Kompressoraggregat arbeiten, die Batterien warten oder die Steuerung überprüfen.
Dieselmotor
Hier kam ein ILO 660 Diesel zum Einsatz.
Kompressor
Noch keine Daten bekannt.
Drucklufttank
Trotz der Ähnlichkeit zur Anlage 2 war der Drucklufttank hier nicht im Mast untergebracht, sondern befand sich stehend unterhalb des Maschinenraums. Maschinenraum und Drucklufttank waren miteinander verschweißt und bildeten eine Einheit. Der Drucklufttank konnte durch eine Revisionsöffnung im Boden des Maschinenraums erreicht werden.
Störmeldegerät
Ob es bei dieser Anlage auch ein Störmeldegerät gab ist nicht bekannt.
Bilder
Rohrturmanlage in Rüsselsheim, mittlerweile ist der Kopf demontiert
Rohrturmanlage in Rüsselsheim, mittlerweile ist der Kopf demontiert
Videos
YouTube.com Rickmers Werft in Rüsselsheim
Quellen
Keine vorhanden